Die private Krankenversicherung für Referendare

Was müssen Referendare bei der

Krankenversicherung beachten?

✍️ Beamtenberatung Plus – PKV für Referendare

Die private Krankenversicherung für Referendare – was du vor dem Abschluss wirklich wissen musst

Als Referendar hast du die Wahl – und genau das macht es so wichtig, sie richtig zu treffen. Beihilfe, Tarife, Anwartschaft, Fehler beim Abschluss: Wir erklären alles – und vergleichen 32 Anbieter für dich. Auf Festgehalt, ohne Provisionsanreiz.

0 € BeratungskostenFestgehalt – kein Provisionsanreiz32 Anbieter verglichenSeit 1983
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32PKV-Anbieter verglichen
Bekannt aus
Focus Money Top Versicherungsmakler Businesstalk am Kudamm WhoKnows AssCompact

Das bietet die PKV für Referendare

Versicherungsfreiheit bei Verbeamtung Versicherungsfreiheit bei Verbeamtung
Anspruch auf Beihilfe Anspruch auf Beihilfe durch Dienstherrn
Individuelle Leistungsgestaltung Individuelle Leistungsgestaltung
Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis

PKV für Referendare – warum du dich darum kümmern musst

Wenn du dein Referendariat beginnst – ob als Lehramt, Jura, Verwaltung oder in einem anderen Bereich – wirst du schnell merken: Die Frage nach der Krankenversicherung steht ganz oben auf der To-do-Liste. Denn Referendare sind seit 2009 versicherungspflichtig und müssen sich selbst darum kümmern.

Viele Referendare entscheiden sich dann für eine private statt für eine gesetzliche Krankenversicherung. Der Hauptgrund ist die Beihilfe: Als Beamter auf Widerruf hast du den gleichen Anspruch auf staatliche Kostenbeteiligung wie aktive Beamte. Die PKV ist dafür gemacht – die GKV nicht.

Das klingt nach einer einfachen Entscheidung. Ist es aber nicht immer. Denn: Nicht jeder Tarif passt zu jedem Referendariat. Die Details machen den Unterschied – und genau dabei helfen wir dir.

GKV oder PKV? Die entscheidenden Unterschiede für Referendare

Als Referendar bist du in aller Regel Beamter auf Widerruf und damit versicherungsfrei. Du hast also die Wahl. Nur wenn du nicht verbeamtet, sondern angestellt wirst, bist du automatisch gesetzlich versichert.

Wie sich die Beiträge unterscheiden

Die Beiträge einer gesetzlichen Krankenversicherung richten sich nach deinem Einkommen – rund 15,5 % werden als Beitrag monatlich fällig. Angestellte profitieren vom Arbeitgeberanteil, der etwa die Hälfte übernimmt. Als Referendar auf Widerruf gilt das nicht. In diesem Fall musst du den kompletten Beitrag an die gesetzliche Krankenkasse entrichten – ohne Zuschuss von deinem Dienstherrn.

Bei der PKV errechnet sich der Beitrag anhand von Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang. Je nach Bundesland werden etwa 50 % der Kosten von der Beihilfe übernommen – deshalb kann die PKV für Referendare deutlich günstiger als die GKV sein.

KriteriumPKV für ReferendareGKV für Referendare
BeitragsberechnungNach Alter, Gesundheit, LeistungsumfangEinkommensabhängig (~15,5 %)
Beihilfe kombinierbar?✅ Ja – 50 % Kostenbeteiligung durch Dienstherrn❌ Nein – keine Beihilfe (Ausnahme: Hamburg)
ArbeitgeberanteilNicht anwendbarEntfällt bei Beamten auf Widerruf
LeistungsumfangIndividuell wählbar, oft besserGesetzlich standardisiert
Effektiver EigenanteilCa. 100–200 € / Monat mit BeihilfeCa. 350–450 € / Monat (voller Beitrag)
Nach dem ReferendariatWechsel in Beamtentarif möglich (meist günstiger)Je nach Status bleibt GKV oder Wechsel nötig

Beihilfe im Referendariat – was du bekommst und was nicht

Du als Referendar hast genauso wie normale Beamte einen Anspruch auf Beihilfe durch deinen Dienstherrn. Beihilfe ist eine finanzielle Unterstützung, die bei ärztlichen Behandlungen zum Tragen kommt. Die Kosten, die durch diese Behandlungen entstehen, werden von der Beihilfe zu 50 bis 70 % übernommen. Wie viel das genau ist, hängt vom jeweiligen Bundesland ab, in dem du dein Referendariat absolvierst.

Der entscheidende Punkt: Du kannst die Beihilfe nur beanspruchen, wenn du eine private Krankenversicherung abschließt. Für die GKV gibt es außer in wenigen Ausnahmen keine Unterstützung. Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Referendare für eine PKV.

Wichtig für Baden-Württemberg: Im Referendariat gilt in BW ein Beihilfesatz von 50 %. Das heißt: Du musst 50 % deiner Kosten über die PKV absichern. Mit dem richtigen Tarif sind das oft nur 100–180 € im Monat.

Was ein guter Referendar-Tarif können muss

Eine private Krankenversicherung für Referendare hat den Vorteil, dass du den Umfang deines Versicherungsschutzes selbst gestalten kannst. Die Leistungen sind nicht wie bei der GKV vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Möchtest du Wahlleistungen bei einem Krankenhausaufenthalt beanspruchen? Das lässt sich einfach einschließen. Je nachdem, welche Leistungen in deiner PKV enthalten sind, ändert sich die Höhe deines Tarifs.

Worauf kommt es beim Referendar-Tarif besonders an?

  • Übergang zum Beamtentarif: Nach dem Referendariat wechselst du meist in den Beamtenstatus. Ein guter Tarif passt sich automatisch an – ohne neue Gesundheitsprüfung.
  • Beihilfekonformität: Der Tarif muss genau auf deinen Beihilfesatz (50 % oder 70 %) abgestimmt sein.
  • Langfristige Beitragsstabilität: Günstig anfangen, aber später stark steigen – das ist die Falle vieler Einsteigertarife.
  • Gute Annahmebedingungen: Vorerkrankungen können Probleme machen. Eine anonyme Risikovoranfrage hilft, das vorab zu klären.
  • Zahnleistungen & ambulante Versorgung: Mindeststandards, die du dir nicht wegsparen solltest.

Achtung: Die Einsteigertarif-Falle

Manche Versicherer locken mit vergünstigten Tarifen für Referendare. Die Beiträge werden nach dem Referendariat jedoch angepasst und deutlich erhöht. Je nachdem können die Kosten am Ende höher sein als die eines normalen Tarifs. Lass dich nicht von der Startprämie blenden.

Die häufigsten Fehler beim PKV-Abschluss als Referendar

Fehler 1: Zu spät entscheiden

Je früher du die PKV abschließt, desto günstiger ist in der Regel der Beitrag – weil dein Eintrittsalter niedriger ist. Wer wartet, zahlt dauerhaft mehr. Außerdem entstehen mit der Zeit möglicherweise Vorerkrankungen, die den Abschluss erschweren.

Fehler 2: Zu viele Anträge stellen

Jeder abgelehnte PKV-Antrag wird in der HIS-Datenbank der Versicherer gespeichert. Wenn du Vorerkrankungen hast und blind Anträge stellst, riskierst du, bei mehreren Anbietern Spuren zu hinterlassen. Die Lösung: Eine anonyme Risikovoranfrage klärt deine Chancen vorab – ohne Eintrag in die Datenbank.

Fehler 3: Den falschen Tarif wählen (Herdeninstinkt)

„Alle aus meinem Seminar sind zu Versicherer X gegangen" – das ist kein Argument. Jeder Referendar hat eine individuelle Situation: andere Bundesland-Beihilfe, anderer Gesundheitszustand, andere Lebenspläne. Was für den Kommilitonen passt, muss nicht für dich passen.

Unsere Empfehlung: Lass dir eine anonyme Risikovoranfrage stellen, bevor du irgendeinen Antrag einreichst. Das kostet dich nichts – und schützt dich vor unnötigen Einträgen in der Versicherungsdatenbank.

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Wie du als Referendar beim Versicherungsabschluss vorgehst

Als Referendar eine Entscheidung zu treffen ist tatsächlich nicht so einfach. Welches Versicherungsmodell das bessere ist, lässt sich pauschal nicht sagen. In der Regel ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der PKV für Referendare jedoch geeigneter. Nimm dir in jedem Fall Zeit für diese Entscheidung. So könnte dein Weg aussehen:

  1. Beratung anfragen – Beschreibe kurz deine Situation: Bundesland, Referendariat, eventuelle Vorerkrankungen.
  2. Anonyme Risikovoranfrage – Wir prüfen deine Versicherbarkeit bei den relevanten Anbietern – ohne Eintrag in die Datenbank.
  3. Tarife vergleichen – Du erhältst eine verständliche Übersicht mit den besten Optionen für deine Situation.
  4. Entscheidung treffen – Ohne Druck, ohne Abschlussgebühr. Wir kümmern uns um alles Weitere.
  5. Antrag einreichen & bestätigt bekommen – Nach der Rückmeldung des Versicherers startet dein Versicherungsschutz.
PKV für Referendare – häufige Fragen
Team Beamtenberatung Plus Karlsruhe

Wer wir sind – und warum das für Referendare wichtig ist

Beamtenberatung Plus ist die Spezialistenmarke von Der Fairsicherungsladen GmbH – gegründet 1983, seit 2014 auch online. Wir beraten ausschließlich Beamte, Referendare und Anwärter. Kein Allrounder. Kein Einheitsbrei.

Wir kennen die Unterschiede zwischen Bundesland-Beihilfe, wissen welche Anbieter bei welchem Berufsbild zuverlässig annehmen – und wir wissen, wo die Fallen der sogenannten „Referendars-Einsteigertarife" liegen.

Unser Prinzip: Alle Berater arbeiten auf Festgehalt. Kein persönlicher Provisionsanreiz. Du bekommst die Empfehlung, die zu dir passt – nicht die, die uns am meisten bringt.

Bernd Krause Geschäftsführer Beamtenberatung Plus
„Alle meine Berater arbeiten auf Festgehalt. Kein persönlicher Provisionsanreiz, kein Abschlussdruck. Du bekommst die Empfehlung, die zu dir passt – nicht die, die uns am meisten bringt. Das ist, was ich unter #besserberaten verstehe."
– Bernd Krause, Geschäftsführer Beamtenberatung Plus

Wir vergleichen für dich – 32 Anbieter, ~93 Tarifkombinationen für Beamte

Kein Anbieter wird bevorzugt. Du bekommst den Tarif, der zu deiner Beihilfekonstellation und deinem Referendariat passt.

DBV BBKK UKV Versicherungskammer Gothaer Barmenia DKV HanseMerkur Signal Iduna Continentale Alte Oldenburger

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Kurzes Kontaktformular
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FAQ: Die wichtigsten Fragen zur PKV für Referendare

Sind Referendare automatisch versichert?

Nein, Referendare sind nicht automatisch versichert. Du musst dich selbst darum kümmern, eine Krankenversicherung abzuschließen. Als Beamter auf Widerruf hast du die Wahl zwischen gesetzlicher oder privater Krankenversicherung.

Was passiert nach dem Referendariat mit der Krankenversicherung?

Wenn du weiterhin in einem Angestelltenverhältnis arbeitest, bleibst du bei der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Bist du nach dem Referendariat als Beamter verbeamtet, wechselst du in den Beamtentarif deiner PKV – in der Regel ohne neue Gesundheitsprüfung. Die Beiträge passen sich an, sind aber oft günstiger als im Referendar-Tarif.

Gibt es auch in der GKV eine Beihilfe für Referendare?

In der Regel gibt es keine Beihilfe für die gesetzliche Krankenversicherung. Nur in wenigen Ausnahmen ist dies möglich, wie beispielsweise im Bundesland Hamburg. Das bedeutet: Als Referendar in der GKV zahlst du den vollen Beitrag ohne staatliche Beteiligung.

Gibt es eine spezielle Versicherung nur für Referendare?

Manche Versicherer bieten extra Tarife für Referendare oder Beamtenanwärter an. Gelockt wird mit vergünstigten Beiträgen, die jedoch nicht immer die beste Wahl sind. Da eigentlich jede Versicherungsgesellschaft mit ähnlichen Bedingungen arbeiten muss, werden die Beiträge nach dem Referendariat angepasst und entsprechend erhöht. Je nachdem können die Kosten am Ende höher sein als bei einem normalen Tarif von Anfang an.

Was ist eine Anwartschaft – und brauche ich sie als Referendar?

Eine Anwartschaft sichert dir deinen heutigen Gesundheitszustand und dein Eintrittsalter für einen späteren PKV-Einstieg. Wenn du als Referendar noch in der GKV bist und später wechseln möchtest, kann eine kleine Anwartschaft sinnvoll sein – für wenige Euro pro Monat. Ob das für dich sinnvoll ist, klären wir im Beratungsgespräch.

Was kostet die Beratung bei Beamtenberatung Plus?

Unsere Beratung ist für dich komplett kostenlos und unverbindlich. Wir werden vom Versicherer vergütet – aber alle unsere Berater arbeiten auf Festgehalt. Das bedeutet: kein persönlicher Provisionsanreiz, kein Abschlussdruck. Du bekommst die Empfehlung, die zu dir passt.

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