Beihilfe in Sachsen-Anhalt: Alles für Beamte, Referendare & Anwärter
Beihilfesätze 50/70/70% · Zahnersatz 60% · Keine Kostendämpfung · Wahlleistungen nein
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Die Beihilfe in Sachsen-Anhalt erstattet Beamten einen Teil ihrer Krankheitskosten: 50% für aktive Beamte ohne oder mit einem Kind, 70% mit zwei oder mehr Kindern und 70% für Pensionäre. Die restlichen Kosten werden über eine private Krankenversicherung (PKV) abgedeckt, die auf den jeweiligen Beihilfesatz abgestimmt sein muss.
Beihilfe in Sachsen-Anhalt: Das Wichtigste auf einen Blick
Sachsen-Anhalt hat eine unkomplizierte Beihilferegelung ohne Kostendämpfungspauschale und ohne pauschale Beihilfe. Die Standard-Beihilfesätze gelten, Wahlleistungen werden nicht erstattet. Für Lehramtsabsolventen bietet das Land wegen des akuten Lehrermangels exzellente Einstellungschancen – und eine schnelle Verbeamtung.
Die Beihilfesätze in Sachsen-Anhalt (ST) im Überblick: Aktive Beamte ohne/mit einem Kind erhalten 50% Beihilfe, mit zwei oder mehr Kindern 70%, und Pensionäre 70%. Für berücksichtigungsfähige Kinder gilt in der Regel ein Satz von 80%.
Sachsen-Anhalt bietet keine pauschale Beihilfe an. Beamte in der GKV müssen den vollen Beitrag selbst tragen – ohne Zuschuss des Dienstherrn. Die PKV mit individueller Beihilfe ist daher in ST die klare Empfehlung für die große Mehrheit der Beamten.
Besonderheiten der Beihilfe in Sachsen-Anhalt
- Keine Kostendämpfungspauschale – finanzieller Vorteil
- Wahlleistungen stationär werden nicht anerkannt
- Zahnersatz zu 60% beihilfefähig
- Keine pauschale Beihilfe
- Massiver Lehrermangel – Seiteneinsteiger willkommen
Zahnersatz wird in Sachsen-Anhalt zu 60% von der Beihilfe übernommen. Das liegt unter dem Bundesdurchschnitt – dein PKV-Tarif sollte eine gute Zahnleistung haben.
Wahlleistungen stationär (Chefarzt, Ein-/Zweibettzimmer): Werden in Sachsen-Anhalt von der Beihilfe NICHT anerkannt. Wenn du diese Leistungen möchtest, muss dein PKV-Tarif sie vollständig abdecken.
PKV-Empfehlung für Beamte in Sachsen-Anhalt
Ohne Kostendämpfungspauschale ist der effektive Beihilfesatz in Sachsen-Anhalt tatsächlich 50% bzw. 70%. Nutze das für eine saubere PKV-Kalkulation. Tipp: Wer aus einem westdeutschen Bundesland mit hoher Kostendämpfung (Hessen, NRW) nach Sachsen-Anhalt wechselt, spart effektiv mehrere hundert Euro im Jahr.
Für Lehramtsreferendare in Sachsen-Anhalt (Ausbildung an Uni Halle-Wittenberg, Uni Magdeburg) gilt: Das Referendariat dauert 16 Monate. In dieser Zeit erhältst du als Beamter auf Widerruf 50% Beihilfe. Eine PKV-Restkostenversicherung kostet dich als gesunder Referendar typischerweise 80 bis 150 Euro im Monat – deutlich weniger als die GKV.
Genauso wichtig wie die PKV ist die Dienstunfähigkeitsversicherung (DU). In den ersten fünf Dienstjahren hast du als Beamter auf Widerruf keinen Pensionsanspruch. Die DU-Versicherung schützt dich vor dem finanziellen Totalausfall bei gesundheitsbedingter Dienstunfähigkeit.
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Beratung für Beamte in Sachsen-Anhalt: Online & persönlich
Ob du in Magdeburg, Halle, Dessau oder einem anderen Ort in Sachsen-Anhalt lebst – unsere Beratung erreichst du flexibel per Video, Telefon oder vor Ort in Karlsruhe. Wir beraten Beamte aus allen 16 Bundesländern und kennen die spezifischen Beihilferegelungen in ST im Detail.
Lehramtsstudierende an den Universitäten Uni Halle-Wittenberg, Uni Magdeburg profitieren von unserer Erfahrung mit über 800 beratenen Beamten und Referendaren. Wir wissen, welche PKV-Tarife optimal zur Beihilfe in Sachsen-Anhalt passen und welche DU-Versicherungen eine echte Dienstunfähigkeitsklausel enthalten.
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Das sagen unsere Mandanten aus Sachsen-Anhalt
Die Beratung hat mir die Beihilfe in Sachsen-Anhalt endlich verständlich gemacht. Besonders die Erklärung zur PKV-Tarifwahl war Gold wert.
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Häufig gestellte Fragen zur Beihilfe in Sachsen-Anhalt
Aktive Beamte erhalten 50% Beihilfe, mit zwei oder mehr Kindern 70%, Pensionäre 70%. Kinder erhalten in der Regel 80%. Diese Sätze bestimmen, welchen Anteil deiner Krankheitskosten der Dienstherr übernimmt.
Nein, Sachsen-Anhalt bietet keine pauschale Beihilfe an. Beamte in der GKV tragen den vollen Beitrag selbst – ohne Zuschuss des Dienstherrn. Die PKV mit individueller Beihilfe ist daher die klare Empfehlung.
Nein, in Sachsen-Anhalt werden stationäre Wahlleistungen nicht von der Beihilfe übernommen. Wenn du Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer wünschst, muss dein PKV-Tarif diese Kosten vollständig tragen.
Die Beihilfe in Sachsen-Anhalt übernimmt 60% der beihilfefähigen Zahnersatzkosten (Material und Labor). Das liegt unter dem Bundesdurchschnitt – achte bei der PKV-Tarifwahl auf eine gute Zahnleistung, um die Lücke zu schließen.
Für gesunde Referendare mit 50% Beihilfe liegt der PKV-Beitrag typischerweise zwischen 80 und 150 Euro monatlich. Der genaue Beitrag hängt vom Alter, Gesundheitszustand und gewählten Tarif ab. Das ist in der Regel deutlich günstiger als eine GKV-Mitgliedschaft.
Nein, Sachsen-Anhalt erhebt keine Kostendämpfungspauschale. Der Beihilfesatz gilt ohne Abzüge – ein finanzieller Vorteil gegenüber Bundesländern mit Kostendämpfung.
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Über den Autor & das Team
Bernd Krause
Seit 2005 in der Finanzbranche, seit 2018 Geschäftsführer des 1983 gegründeten Fairsicherungsladens in Karlsruhe. Unter seiner Leitung ist das Unternehmen auf sieben Spezialisten gewachsen – mit dem Anspruch, nach dem Ärztehausprinzip zu arbeiten: Für jedes Thema ein eigener Experte. PKV, DU, BU, Altersvorsorge, Immobilienfinanzierung – kein Generalist, sondern der Spezialist, der täglich nichts anderes macht.
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