VORERKRANKUNG? KEIN GRUND ZUR PANIK · SEIT 1983 FÜR BEAMTE

PKV für Beamte mit Vorerkrankungen – trotzdem möglich

Heuschnupfen seit der Kindheit, Asthma-Spray im Nachttisch, Schilddrüsentabletten jeden Morgen? Viele dieser Vorerkrankungen sind gut versicherbar – Heuschnupfen und eine stabile Schilddrüse oft sogar ohne Zuschlag, Asthma je nach Form. Wichtig ist, wie du vorgehst.

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Die Kurzfassung: Volkskrankheiten wie Allergie, Heuschnupfen oder eine gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktion sind für die meisten privaten Krankenversicherer kein Ausschlussgrund – häufig wirst du sogar ohne Zuschlag angenommen. Entscheidend ist, dass du nicht selbst blind einen Antrag stellst, sondern zuerst eine anonyme Risikovoranfrage stellen lässt. Denn die Versicherer bewerten dieselbe Diagnose völlig unterschiedlich, und ein Antrag auf eigene Faust führt fast immer zu einem höheren Zuschlag – oder einem Eintrag, der dich später bei anderen Versicherern belastet. Über einen Makler kostet dich derselbe Tarif keinen Cent mehr als direkt beim Versicherer.

Die Wahrheit über Vorerkrankungen in der PKV

Vorerkrankungen machen den PKV-Zugang manchmal etwas anspruchsvoller – unmöglich machen sie ihn fast nie. Das eigentliche Problem ist ein anderes: Die meisten Beamten geben viel zu früh auf oder lassen sich von Halbwissen verunsichern.

Du hörst von Kollegen „Mit Heuschnupfen nehmen die dich nicht" und liest online „Schilddrüse ist ein Problem". In den allermeisten Fällen stimmt beides nicht. Es sind Mythen, die verhindern, dass du deine Chancen überhaupt prüfst. Und genau dieses Nicht-Prüfen kostet dich am Ende richtig Geld.

🌟 Die gute Nachricht zuerst

Allergien, Heuschnupfen und eine gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktion gehören zu den häufigsten Vorerkrankungen überhaupt – und zu den am besten versicherbaren. In über 40 Jahren haben wir für solche Fälle fast immer eine gute Lösung gefunden. Bei Asthma kommt es dagegen sehr auf die Form an – dazu weiter unten mehr. Der Schlüssel liegt immer in drei Faktoren: dem richtigen Versicherer, der sauberen Darstellung und einer professionellen Voranfrage. Genau hier setzen wir an.

Diese 20 harmlosen Diagnosen sind meist normal oder mit kleinem Zuschlag versicherbar

Aus der täglichen Praxis: Das sind die Vorerkrankungen, mit denen du als Beamter in der Regel gut in die PKV kommst. Die Einordnung ist ein Richtwert – der konkrete Verlauf, deine Beschwerdefreiheit und der einzelne Versicherer entscheiden am Ende über das Ergebnis.

Meist ohne Zuschlag

👓

Korrigierte Fehlsichtigkeit

Brille, Kontaktlinsen oder Zustand nach LASIK. meist ohne Zuschlag

🩺

Entfernte Mandeln

Zustand nach Tonsillektomie – abgeschlossen und folgenlos. meist ohne Zuschlag

Entfernter Blinddarm

Appendektomie ohne Komplikationen. meist ohne Zuschlag

🦷

Entfernte Weisheitszähne

Routineeingriff, für die PKV unkritisch. meist ohne Zuschlag

🤧

Ausgeheilte einmalige Infekte

Z. B. Bronchitis oder Magen-Darm-Infekt in der Vergangenheit. meist ohne Zuschlag

Gutartige Muttermale

Histologisch unauffällig entfernte Hautveränderungen. meist ohne Zuschlag

🥛

Laktoseintoleranz

Und andere leichte Nahrungsmittelunverträglichkeiten. meist ohne Zuschlag

🩸

Behobener Eisenmangel

Vorübergehende, ausgeglichene leichte Anämie. meist ohne Zuschlag

🦋

Gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktion

Stabile Werte, konstante L-Thyroxin-Dosis (auch Hashimoto). meist ohne Zuschlag

👶

Komplikationslose Geburt

Auch ein Kaiserschnitt in der Vorgeschichte. meist ohne Zuschlag

Meist mit kleinem Zuschlag

🌸

Heuschnupfen / Pollenallergie

Bei Beschwerdefreiheit oft 0 %, mit Behandlung ca. 10–25 %. kleiner Zuschlag

🏠

Hausstaub- / Tierhaarallergie

Mit Behandlung typischerweise ca. 10–25 %. kleiner Zuschlag

🫀

Gut eingestellter Bluthochdruck

Unkompliziert, ohne Organschäden: ca. 10–30 %. kleiner Zuschlag

🫁

Asthma

Form entscheidet: allergisch/temporär/Jugend prüfbar, dauerhaftes Asthma bronchiale kaum regulär. je nach Form

🧴

Leichte / inaktive Neurodermitis

Je nach Aktivität ca. 0–30 %. kleiner Zuschlag

🌀

Leichte Migräne

Ohne Dauermedikation meist nur kleiner Zuschlag. kleiner Zuschlag

🧍

Bandscheibenvorfall

Ohne OP & über 1 Jahr beschwerdefrei gut; nach OP je nach Verlauf mit Wartezeit. je nach Verlauf

📐

Skoliose

Nur diagnostiziert & beschwerdefrei gut; mit Cobb-Winkel, Beschwerden & Behandlung aufwendiger. je nach Ausprägung

🔥

Gastritis & Reflux

Gelegentlich machbar (meist mit Zuschlag); chronische Gastritis nur über Öffnungsaktion. je nach Form

🦴

Knochenbruch

12 Monate beschwerdefrei ausgeheilt oft ohne Zuschlag; mit Fremdmaterial genau zu prüfen. je nach Verlauf

💡 Wichtig zur Einordnung: der Zuschlag trifft oft nur einen Baustein

Ein „20 %-Zuschlag" klingt viel dramatischer, als er ist. Bei vielen Tarifen bezieht sich der Risikozuschlag nämlich nur auf den ambulanten Tarifbaustein – nicht auf deinen gesamten Beitrag. 20 % auf den ambulanten Teil bedeuten also spürbar weniger als 20 % mehr Beitrag insgesamt. Genau dieses Missverständnis treibt viele Beamte unnötig in Panik.

Warum Versicherer so unterschiedlich reagieren

Der wichtigste Satz auf dieser ganzen Seite: Dieselbe Diagnose wird von jedem Versicherer anders bewertet. Was bei Anbieter A einen Zuschlag auslöst, nimmt Anbieter B zum Normaltarif an. Jeder Versicherer hat eigene Risikorichtlinien – und die ändern sich sogar über die Zeit. Deshalb ist die Wahl des richtigen Versicherers keine Nebensache, sondern die eigentliche Entscheidung.

⚠️ Baustein- oder Kompakttarif: warum derselbe Zuschlag ganz anders wirkt

Es kommt nicht nur darauf an, ob ein Versicherer einen Zuschlag nimmt, sondern auch worauf. Versicherer mit Bausteintarifen legen den Zuschlag meist gezielt auf den betroffenen Baustein (z. B. ambulant) – der Effekt auf den Gesamtbeitrag bleibt klein. Versicherer mit Kompakttarifen haben diese Trennung nicht: Hier wirkt der Prozentsatz oft auf den kompletten Tarif. Dadurch kann derselbe „15 %-Zuschlag" bei zwei Anbietern prozentual gleich, aber absolut völlig unterschiedlich ausfallen. Das ist einer der Gründe, warum ein reiner Prozent-Vergleich in die Irre führt – und warum wir immer den absoluten Euro-Betrag über die Jahre rechnen.

🚩 Der teuerste Fehler: selbst den Antrag stellen

Wer mit einer Vorerkrankung auf eigene Faust einen PKV-Antrag stellt, zahlt in rund 99 % der Fälle einen höheren Zuschlag, als über eine anonyme Risikovoranfrage nötig gewesen wäre – oder handelt sich eine ungünstige Formulierung ein, die andere Versicherer später ebenfalls sehen. Bei der anonymen Risikovoranfrage über uns läuft es umgekehrt: Wir fragen ohne deinen Namen bei mehreren passenden Versicherern an, sammeln die Voten ein und du entscheidest erst dann – ganz ohne Risiko eines negativen Eintrags. Und das Beste: Der Tarif ist über uns als Makler keinen Cent teurer als direkt beim Versicherer. Die Beiträge sind identisch, du bekommst nur die Vorarbeit und die Auswahl obendrauf.

🧭 Für die Selbermacher

Vielleicht hast du längst Tests gelesen, Tarife verglichen oder sogar eine KI befragt. Das ist eine starke Vorbereitung – wirklich. Doch Dienstunfähigkeit und PKV lassen sich nicht allein über Tabellen entscheiden. Deine Gesundheit, dein Beruf, deine Familie und deine langfristigen Pläne verändern das Ergebnis. Bei uns behältst du die Kontrolle: Unsere Spezialisten prüfen genau die Punkte, die ein Vergleichsrechner und allgemeine Infos nicht persönlich für dich bewerten können. Du bringst deine Recherche mit – wir setzen die anonyme Voranfrage sauber auf.

📚 Dein Wissensvorsprung – von Bernd Krause

Du willst tiefer einsteigen, bevor du mit uns sprichst? Genau dafür haben wir das Wissen aufbereitet, das sonst nur in der Beratung zur Sprache kommt. Geschäftsführer Bernd Krause bringt über 40 Jahre Beamten-Expertise mit – als Autor, im YouTube-Kanal und in unseren Ratgebern.

  • E-Book „Die PKV-Entscheidung" für Beamte: der kompakte Guide zu PKV, Beihilfe und Vorerkrankungen. Zum E-Book →
  • Buch „Der Finanzplaner für Akademiker": das Standardwerk von Bernd Krause zu Absicherung und Vermögen im öffentlichen Dienst. Zum Buch →
  • Mediathek & Webinare: Videos und Erklärungen rund um PKV, Beihilfe und Dienstunfähigkeit. Zur Mediathek →

Wie Versicherer typische Vorerkrankungen bewerten

VorerkrankungTypische ReaktionBeste Aussichten bei
Heuschnupfen / PollenallergieNormaltarif oder minimaler Zuschlagfast allen Versicherern
Asthma (allergisch / temporär / Jugend)je nach Form prüfbar, oft mit Zuschlag; Attest nötigAnbietern mit differenzierter Asthmabewertung
Schilddrüsenunterfunktion (eingestellt)meist Normaltarifnahezu allen Versicherern
Gut eingestellter BluthochdruckNormaltarif bis moderater ZuschlagAnbietern ohne Organschaden-Malus
Neurodermitis (leicht/inaktiv)Normaltarif bis kleiner ZuschlagAnbietern mit Hautbefund-Differenzierung

Aus der Praxis: wenn die Vorerkrankung kein Hindernis ist

Drei anonymisierte Beispiele aus unserer täglichen Arbeit – stellvertretend für viele ähnliche Fälle:

Fall 1: Allergisches Asthma aus der Jugend

  • Kunde: 29-jähriger Referendar aus Baden-Württemberg
  • Vorerkrankung: allergisches Asthma aus der Jugend, seit mehreren Jahren beschwerdefrei und ohne Sprayanwendung
  • Problem: der Online-Vergleich zeigte nur Tarife mit hohen Zuschlägen
  • Unser Weg: ärztliches Attest zum aktuellen Status plus Lungenfunktionswerte über die anonyme Voranfrage dokumentiert, Versicherer mit differenzierter Asthmabewertung gewählt
  • Ergebnis: Annahme mit moderatem Zuschlag – deutlich unter dem GKV-Beitrag

Fall 2: Hashimoto mit Schilddrüsenunterfunktion

  • Kundin: 34-jährige Lehrerin aus Bayern
  • Vorerkrankung: Hashimoto seit 6 Jahren, stabil mit L-Thyroxin 75 µg eingestellt
  • Problem: verunsichert durch Kollegen, die angeblich abgelehnt wurden
  • Unser Weg: aktuelle Laborwerte, Dokumentation der stabilen Einstellung, gezielte Anbieterauswahl
  • Ergebnis: Annahme zum Normaltarif bei gleich drei Versicherern

Fall 3: Pollen- und Hausstauballergie kombiniert

  • Kunde: 27-jähriger Finanzbeamter aus NRW
  • Vorerkrankung: Heuschnupfen (Gräser, Birke) plus Hausstaubmilbenallergie, regelmäßig Antihistaminika
  • Problem: Sorge wegen der Kombination mehrerer Allergien
  • Unser Weg: gezielte Auswahl von Versicherern, die Allergien liberal bewerten
  • Ergebnis: Annahme zum Normaltarif – Allergien sind eben Volkskrankheiten

„Das Geheimnis liegt nicht darin, den günstigsten Versicherer zu finden, sondern den, der deine spezielle Vorerkrankung am fairsten bewertet. Bei Allergie und Schilddrüse liegen zwischen den Anbietern Welten. Und weil unsere Berater auf Festgehalt arbeiten, wählen wir den, der zu dir passt – nicht den, der uns am meisten bringt."

– Bernd Krause, Geschäftsführer Beamtenberatung Plus

Warum viele Beamte mit Vorerkrankungen scheitern

Fehler 1: Der falsche Versicherer

Jeder Anbieter hat andere Risikorichtlinien. Was bei Versicherer A einen Zuschlag bringt, nimmt Versicherer B zum Normaltarif an.

Fehler 2: Die schlechte Darstellung

Wie eine Vorerkrankung dokumentiert wird, entscheidet mit über das Ergebnis. „Rückenschmerzen" wirkt anders als „einmaliger, folgenlos ausgeheilter Bandscheibenvorfall ohne aktuelle Beschwerden" – bei gleichem medizinischen Sachverhalt. Deshalb sind ärztliche Atteste und Befunde so wichtig.

Fehler 3: Unvollständige Unterlagen

Fehlen aktuelle Laborwerte oder Arztberichte, schätzen Versicherer im Zweifel konservativ – also teurer.

Fehler 4: Aufgeben nach der ersten Enttäuschung

Ein hoher Zuschlag bei einem Anbieter heißt nicht, dass alle so bewerten. Oft ist es nur eine Frage des richtigen Versicherers.

So gehen wir bei Vorerkrankungen vor

1

Detaillierte Anamnese

Wir erfassen nicht nur die Diagnose, sondern den kompletten Verlauf: Zeitpunkt, Behandlungen, aktueller Status, Medikamente und Dosierungen, aktuelle Laborwerte (z. B. TSH bei der Schilddrüse) oder Lungenfunktionswerte bei Asthma.

2

Versicherer-Matching

Anhand deiner Vorerkrankung identifizieren wir die Anbieter mit den besten Aussichten auf einen Normaltarif oder einen kleinen Zuschlag.

3

Anonyme Risikovoranfrage

Wir fragen ohne deinen Namen bei mehreren Versicherern an. So entsteht kein negativer Eintrag – und du siehst schwarz auf weiß, wer wie annimmt.

4

Auswahl & Optimierung

Du entscheidest auf Basis echter Voten. Selbst bei Zuschlägen lässt sich oft noch nachjustieren – gerade bei Allergie und Asthma.

🎯 Unser Vorgehen im Kern

  • Kenntnis der Risikorichtlinien der relevanten Versicherer
  • Saubere, vollständige Darstellung deiner Vorerkrankung
  • Anonyme Voranfrage statt riskantem Direktantrag
  • Vergleich in Euro über die Jahre – nicht nur in Prozent
  • Realistische Einschätzung, auch wenn ein Fall mal schwierig ist

Was Vorerkrankungen in der PKV kosten

Ja, Vorerkrankungen können die PKV etwas teurer machen. Bei Allergie, Asthma und Schilddrüse sind die Auswirkungen aber oft minimal. Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte – der Zuschlag bezieht sich bei Bausteintarifen meist nur auf den ambulanten Teil, nicht auf den Gesamtbeitrag:

VorerkrankungHäufiger Zuschlag (Richtwert)Vergleich zur GKV
Heuschnupfen / Pollenallergie0 – 25 %meist deutlich günstiger
Asthma (allergisch / temporär)je nach Form, oft 10 – 40 %wenn versicherbar, meist günstiger
Schilddrüsenunterfunktion0 – 10 %meist deutlich günstiger
Gut eingestellter Bluthochdruck10 – 30 %oft weiterhin günstiger

💰 Die Rechnung geht meist auf

Selbst mit einem kleinen Zuschlag ist die PKV für Beamte in vielen Fällen günstiger als der volle GKV-Beitrag – und bietet bessere Leistungen. Bei Allergie oder Schilddrüse gibt es oft gar keinen Zuschlag. Wie sich das konkret rechnet, zeigen wir dir auf der Seite Was kostet die PKV für Beamte & Referendare?

Alternative: Ausschluss statt Zuschlag?

Bei manchen Vorerkrankungen bieten Versicherer statt eines Zuschlags einen Leistungsausschluss an. Bei Allergie oder Asthma ist das selten sinnvoll: Ein „Asthma-Ausschluss" spart dir zwar den Beitrag, lässt dich aber bei genau der Krankheit im Regen stehen, die sich noch entwickeln kann. In solchen Fällen empfehlen wir meist den überschaubaren Zuschlag – aber wir rechnen dir beide Wege durch, bevor du entscheidest.

Fünf hartnäckige Mythen – aufgeklärt

Mythos 1: „Mit Asthma bekomme ich keine PKV"

Kommt auf die Form an. Allergisches, temporäres oder Jugend-Asthma ist oft versicherbar; dauerhaftes Asthma bronchiale dagegen nur schwer. Ein häufiger Stolperstein: ein nur „zur Sicherheit" verschriebenes Spray zählt als laufende Medikation. Details auf unserer Seite PKV mit Asthma.

Mythos 2: „Schilddrüsenprobleme sind ein Ausschlusskriterium"

Falsch. Eine gut eingestellte Schilddrüsenunterfunktion wird von nahezu allen Versicherern zum Normaltarif akzeptiert.

Mythos 3: „Mehrere Allergien summieren sich zu hohen Zuschlägen"

Falsch. Mehrere Allergien bedeuten nicht automatisch mehr Zuschlag. Allergien sind Volkskrankheiten – die Versicherer wissen das.

Mythos 4: „Über einen Makler ist die PKV teurer"

Falsch. Die Beiträge sind identisch mit dem Direktabschluss beim Versicherer. Du bekommst die Voranfrage, die Auswahl und die Betreuung ohne Aufpreis obendrauf.

Mythos 5: „Ich muss jede Kleinigkeit angeben"

Nur relevante, im Antrag abgefragte Vorerkrankungen musst du angeben. Ein einmaliger Schnupfen vor drei Jahren ist keine meldepflichtige Vorerkrankung.

🚫 Ein Punkt ist nicht verhandelbar: vollständige Angaben

Vorerkrankungen, nach denen im Antrag gefragt wird, dürfen niemals verschwiegen werden. Falsche oder unvollständige Angaben sind eine Anzeigepflichtverletzung und können dazu führen, dass der Versicherer den Vertrag rückwirkend kündigt – auch nach Jahren. Wahrheitsgemäße, vollständige Angaben sind der einzige sichere Weg. Genau deshalb bereiten wir alles sauber und belastbar auf. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber zu den Gesundheitsfragen.

Typische Konstellationen nach Berufsgruppe

👩🏫 Lehrer

Kreidestaub, Klassenraumluft, viel Sprechen – Allergien, Atemwegs- und Rückenthemen sind bei Lehrern häufig und in der Regel gut versicherbar.

👮 Polizei

Allergien und körperliche Belastungen aus dem Dienst kennen wir – und wissen, welche Anbieter diese Befunde fair bewerten.

⚖️ Justiz & Verwaltung

Schilddrüsenthemen und Rückenbeschwerden aus dem Bürojob sind typisch – und bei guter Einstellung meist kein Hindernis. Mehr für Verwaltungsbeamte.

🎓 Referendare & Anwärter

Der beste Zeitpunkt ist der Einstieg: jung, meist gesund, günstige Einstufung. Alles dazu für Referendare.

„Bei Allergie und Schilddrüse entscheidet oft die Darstellung über Normaltarif oder Zuschlag. Mit den richtigen Laborwerten und der richtigen Voranfrage erreichen wir fast immer das Optimum – und du gehst kein Risiko ein, weil wir anonym anfragen."

– Bernd Krause, Geschäftsführer Beamtenberatung Plus

Dein Weg in die PKV – trotz Vorerkrankung

1

Offene Bestandsaufnahme

Wir besprechen alle deine Vorerkrankungen. Vollständige Angaben sind die Basis für ein belastbares Ergebnis.

2

Chancen-Bewertung

Wir schätzen realistisch ein, bei welchen Versicherern ein Normaltarif oder kleiner Zuschlag drin ist.

3

Optimale Vorbereitung

Wir sammeln die nötigen Unterlagen: Laborwerte, Lungenfunktion, Arztberichte.

4

Anonyme Voranfrage & Entscheidung

Anfrage ohne Namen, echte Voten, deine Wahl. Kein Risiko, kein Aufpreis.

Häufige Fragen zu Vorerkrankungen in der PKV

Muss ich wirklich alle Vorerkrankungen angeben?
Du musst alle Vorerkrankungen angeben, nach denen im Antrag ausdrücklich gefragt wird. Verschweigen ist eine Anzeigepflichtverletzung und kann zur Kündigung führen. Ein behandelter einmaliger Schnupfen ist dagegen keine meldepflichtige Vorerkrankung.
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage – und warum ist sie so wichtig?
Bei der anonymen Voranfrage fragen wir deine Gesundheitsangaben ohne deinen Namen bei mehreren Versicherern an. Du erfährst, wer dich wie annimmt, ohne dass ein Antrag und damit ein möglicher negativer Eintrag entsteht. Ein Direktantrag auf eigene Faust führt dagegen in rund 99 % der Fälle zu einem höheren Zuschlag.
Ist die PKV über einen Makler teurer als direkt beim Versicherer?
Nein. Die Tarifbeiträge sind identisch. Über uns bekommst du zusätzlich die anonyme Voranfrage, den Anbietervergleich und die laufende Betreuung – ohne Aufpreis. Und weil unsere Berater auf Festgehalt arbeiten, gibt es keinen Abschlussdruck.
Warum fällt derselbe Zuschlag bei zwei Versicherern unterschiedlich aus?
Weil es auf die Tarifart ankommt. Bei Bausteintarifen liegt der Zuschlag oft nur auf dem betroffenen Baustein (z. B. ambulant). Bei Kompakttarifen wirkt der Prozentsatz häufig auf den gesamten Beitrag. Derselbe Prozentwert kann so in Euro sehr verschieden ausfallen – deshalb rechnen wir immer den absoluten Betrag über die Jahre.
Ist Heuschnupfen wirklich ein Problem für die PKV?
In den allermeisten Fällen nein. Heuschnupfen ist so verbreitet, dass ihn die meisten Versicherer zum Normaltarif oder mit minimalem Zuschlag akzeptieren.
Werden Zuschläge mit der Zeit wieder geringer?
Bei manchen Vorerkrankungen ja. Nach längerer Beschwerdefreiheit überprüfen einzelne Versicherer bestehende Zuschläge – ein weiterer Grund, den Vertrag regelmäßig checken zu lassen.
28Versicherer im Vergleich
0 €Aufpreis über den Makler
anonymVoranfrage ohne Risiko
seit 1983spezialisiert auf Beamte
FESTGEHALT · KEIN ABSCHLUSSDRUCK

Deine Vorerkrankung ist kein Hindernis

Allergie, Asthma, Schilddrüse, Bluthochdruck – das sind Volkskrankheiten, keine Ausschlusskriterien. Lass uns anonym prüfen, wer dich am fairsten annimmt, bevor irgendwo ein Antrag läuft.

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